{"id":1049,"date":"2022-04-19T13:06:28","date_gmt":"2022-04-19T11:06:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.artfood.at\/?p=1049"},"modified":"2022-04-19T13:06:28","modified_gmt":"2022-04-19T11:06:28","slug":"von-der-passhoehe-des-geschmacks-in-den-urwald-des-frasses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2022\/04\/19\/von-der-passhoehe-des-geschmacks-in-den-urwald-des-frasses\/","title":{"rendered":"Von der Pa\u00dfh\u00f6he des Geschmacks in den Urwald des Fra\u00dfes"},"content":{"rendered":"<p>Fasten &amp; Fressen, das sind die beiden Eckpunkte beim Essen. Und dazwischen? Liegt das weite Feld der Essgewohnheiten, der Esskultur, des eigenen Geschmacks, des t\u00e4glichen Konsums und vieles mehr \u2013 kurz: die pers\u00f6nliche kulinarische Lebensweise.<\/p>\n<p>Allerdings ist bei vielen Menschen das Vertrauen in die eigene kulinarische Expertise verloren gegangen: Was schmeckt mir? Was tut mir gut? Was brauche ich? Wie kann ich schnell eine Pasta-Sauce selbst zubereiten? Will ich wirklich Rohk\u00f6stlerin sein, obwohl mir das ungekochte Zeug schwer im Magen liegt? F\u00fchle ich mich wohl, wenn ich jeden Tag das Abendessen auslasse?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1050\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/background-gdda513f2d_1280-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"328\" height=\"246\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/background-gdda513f2d_1280-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/background-gdda513f2d_1280-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/background-gdda513f2d_1280-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/background-gdda513f2d_1280-754x566.jpg 754w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/background-gdda513f2d_1280-377x283.jpg 377w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/background-gdda513f2d_1280.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 328px) 100vw, 328px\" \/><\/p>\n<p>Zwischen Fasten &amp; Fressen gilt es also, die \u201ekulinarische Selbstbestimmung\u201c (Harald Lemke) zu f\u00f6rdern, zu fordern und auszubilden.<\/p>\n<p>Das Thema Verzicht habe ich beim <a href=\"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2020\/10\/13\/nur-1x-im-jahr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eIss was Du willst Tag\u201c<\/a> angesprochen. Diesmal geht es um das Gegenteil: welche Erfahrung kann mit Ma\u00dflosigkeit beim Essen verbunden sein? Der deutsche Philosoph und Kulturtheoretiker Walter Benjamin schrieb dazu folgendes \u201eDenkbild\u201c.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1055\" aria-describedby=\"caption-attachment-1055\" style=\"width: 248px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1055\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Walter_Benjamin_vers_1928-248x300.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Walter_Benjamin_vers_1928-248x300.jpg 248w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Walter_Benjamin_vers_1928.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1055\" class=\"wp-caption-text\">Walter Benjamin, ca. 1928<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ein Essay \u00fcber das Essen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u201eDer hat noch niemals eine Speise erfahren,<br \/>\nnie eine Speise durchgemacht, der immer Ma\u00df mit ihr hielt.<br \/>\nSo lernt man allenfalls den Genu\u00df an ihr, nie aber die Gier nach ihr kennen,<br \/>\nden Abweg von der ebenen Stra\u00dfe des Appetits,<br \/>\nder in den Urwald des Fra\u00dfes f\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Im Fra\u00dfe n\u00e4mlich kommen die beiden zusammen:<br \/>\ndie Ma\u00dflosigkeit des Verlangens und die Gleichf\u00f6rmigkeit dessen,<br \/>\nworan es sich stillt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Fressen, das meint vor allem: Eines, mit Stumpf und Stiel.<br \/>\nKein Zweifel, da\u00df es tiefer ins Vertilgte hineinlangt als der Genu\u00df.<br \/>\nSo wenn man in die Mortadella hineinbei\u00dft wie in ein Brot,<br \/>\nin die Melone sich hineinw\u00fchlt wie in ein Kissen,<br \/>\nKaviar aus knisterndem Papier schleckt<br \/>\nund \u00fcber eine Kugel Edamer K\u00e4se alles,<br \/>\nwas sonst auf Erden e\u00dfbar ist, einfach vergi\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wie ich das zum ersten Male erfuhr?<br \/>\nEs war vor einer der schwersten Entscheidungen.\u00a0Ein Brief war einzuwerfen oder zu zerrei\u00dfen. Seit zwei Tagen trug ich ihn bei mir, seit einigen Stunden aber, ohne daran zu denken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Denn mit der l\u00e4rmenden Kleinbahn war ich durch die sonnenzerfressene Landschaft nach Secondigliano hinaufgefahren. Feierlich lag das Dorf in der Alltagsstille.\u00a0\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1051\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/fig-g409566fc1_1280-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"337\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/fig-g409566fc1_1280-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/fig-g409566fc1_1280-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/fig-g409566fc1_1280-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/fig-g409566fc1_1280-754x566.jpg 754w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/fig-g409566fc1_1280-377x283.jpg 377w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/fig-g409566fc1_1280.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 337px) 100vw, 337px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ich schlenderte bet\u00e4ubt meines Weges, da sah ich im Schatten einen Karren mit Feigen stehen. Es war M\u00fc\u00dfiggang, da\u00df ich drauf zuging, Verschwendung, da\u00df ich f\u00fcr wenige Soldi mir ein halbes Pfund geben lie\u00df. Die Frau wog reichlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Als aber die schwarzen, blauen, hellgr\u00fcnen, violetten und braunen Fr\u00fcchte auf der Schale der Handwaage lagen, zeigte es sich, da\u00df sie kein Papier zum Einschlagen hatte. Die Hausfrauen von Secondigliano bringen ihre Gef\u00e4\u00dfe mit und auf Globetrotter war sie nicht eingerichtet. Ich aber sch\u00e4mte mich, die Fr\u00fcchte im Stich zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und so ging ich, Feigen in den Hosentaschen und im Jackett, Feigen in beiden vor mich hingestreckten H\u00e4nden, Feigen im Munde, von dannen. Ich konnte jetzt mit Essen nicht aufh\u00f6ren, mu\u00dfte versuchen, so schnell wie m\u00f6glich der Masse von drallen Fr\u00fcchten, die mich befallen hatten, mich zu erwehren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1052\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/figs-g3c703c05b_1280-300x194.jpg\" alt=\"\" width=\"359\" height=\"232\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/figs-g3c703c05b_1280-300x194.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/figs-g3c703c05b_1280-1024x663.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/figs-g3c703c05b_1280-768x497.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/figs-g3c703c05b_1280.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 359px) 100vw, 359px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Aber das war kein Essen mehr, eher ein Bad, so drang das harzige Aroma durch meine Sachen, so haftete es an meinen H\u00e4nden, so schw\u00e4ngerte es die Luft, durch die ich meine Last vor mich hintrug.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und dann kam die Pa\u00dfh\u00f6he des Geschmacks, auf der, wenn \u00dcberdru\u00df und Ekel, die letzten Kehren, bezwungen sind, der Ausblick in eine ungeahnte Gaumenlandschaft sich \u00f6ffnet: eine fade, schwellenlose, gr\u00fcnliche Gier, die von nichts mehr wei\u00df als vom str\u00e4hnigen, faserigen Wogen des offenen Fruchtfleisches, die restlose Verwandlung von Genu\u00df in Gewohnheit, von Gewohnheit in Laster.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ha\u00df gegen diese Feigen stieg in mir auf, ich hatte es eilig aufzur\u00e4umen, frei zu werden, all dies Strotzende, Platzende von mir abzutun, ich a\u00df, um es zu vernichten. Der Bi\u00df hatte seinen \u00e4ltesten Willen wiedergefunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Als ich die letzte Feige vom Grund meiner Tasche losri\u00df, klebte an ihr der Brief. Sein Schicksal war besiegelt, auch er mu\u00dfte der gro\u00dfen Reinigung zum Opfer fallen; ich nahm ihn und zerri\u00df ihn in tausend St\u00fccke.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1053\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Georg_Emanuel_Opiz_Der_V\u00f6ller_1804-300x251.jpeg\" alt=\"\" width=\"324\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Georg_Emanuel_Opiz_Der_V\u00f6ller_1804-300x251.jpeg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Georg_Emanuel_Opiz_Der_V\u00f6ller_1804-1024x855.jpeg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Georg_Emanuel_Opiz_Der_V\u00f6ller_1804-768x641.jpeg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Georg_Emanuel_Opiz_Der_V\u00f6ller_1804-1536x1283.jpeg 1536w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Georg_Emanuel_Opiz_Der_V\u00f6ller_1804.jpeg 2000w\" sizes=\"(max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/p>\n<p>Nach den \u00dcberlegungen von Walter Benjamin gelangt man mit der Gier nach einem bestimmten Lebensmittel \u201etiefer ins Vertilgte\u201c als mit dem Genuss. Eine Speise, einen Geschmack, lernt man also erst vollst\u00e4ndig durch die Ma\u00dflosigkeit beim Essen richtig kennen. Und nach der \u201ePa\u00dfh\u00f6he des Geschmacks\u201c kommen \u00dcberdruss und Ekel, Genuss wird Gewohnheit und daraus schlie\u00dflich ein Laster. Letztlich isst man, \u201eum es zu vernichten\u201c.<\/p>\n<p>In der westlichen christlichen Kultur ist diese Ma\u00dflosigkeit beim Essen ja durchgehend negativ angesehen. Von Genuss \u2013 und sei es nur ausnahmsweise \u2013 ist da weit und breit keine Rede.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1054\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Tods\u00fcnden_Goltzius_G_0334_III_Gula-169x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Tods\u00fcnden_Goltzius_G_0334_III_Gula-169x300.jpeg 169w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Tods\u00fcnden_Goltzius_G_0334_III_Gula-577x1024.jpeg 577w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Tods\u00fcnden_Goltzius_G_0334_III_Gula-768x1362.jpeg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Tods\u00fcnden_Goltzius_G_0334_III_Gula.jpeg 800w\" sizes=\"(max-width: 186px) 100vw, 186px\" \/><\/p>\n<p>Im Gegenteil: das \u00fcppige und unm\u00e4\u00dfige Essen bzw. Trinken, die sogenannte V\u00f6llerei, gilt als eines der Sieben Hauptlaster, aus denen unter anderem die Tods\u00fcnden hervorgehen. Und die Strafen daf\u00fcr sind happig: Verbannung in die H\u00f6lle und das Erleiden ewiger Schmerzen.<\/p>\n<p>Ab dem 17. Jahrhundert konnte die V\u00f6llerei ihr negatives Image langsam ablegen. Insbesondere im Barock wurde gutes Essen ein Distinktionsmerkmal, man nannte es dann gerne \u201eFeinschmeckertum\u201c oder \u201eSchlemmerei\u201c. Und doch finden sich in unserem Sprachgebrauch bis heute Phrasen wie \u201eDas ist eine S\u00fcnde wert\u201c oder auch \u201eMuss Essen S\u00fcnde sein?\u201c. Denn im 21. Jahrhundert ist die Ma\u00dflosigkeit beim Essen unter dem Diskurs von Selbstoptimierung oder Gesundheit erneut in schiefes Licht geraten.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Infos &amp; Quellen<br \/>\n<\/strong>*Walter Benjamin, 1892-1940: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Walter_Benjamin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikipedia<\/a>.<br \/>\n*Essay \u201eEssen\u201c in: Gesammelte Schriften Band IV 1, S. 374f.<br \/>\n*Harald Lemke: \u00dcber das Essen. Philosophische Erkundungen; Wilhelm Fink Verlag 2014.<\/p>\n<p>Bilder:<br \/>\n*Tafel: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/illustrations\/hintergrund-tafel-schwarz-exemplar-1206941\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prawny<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Portraitfoto Walter Benjamin: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Walter_Benjamin_vers_1928.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikimedia<\/a>.<br \/>\n*Feigen: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/feige-feigen-obst-frucht-essen-3073\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hans<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Feigen offen: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/feigen-roter-feigling-fr\u00fcchte-s\u00fc\u00df-1620590\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Couleur<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Georg Emanuel Opiz: Der V\u00f6ller, 1804. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V\u00f6llerei#\/media\/Datei:Georg_Emanuel_Opiz_Der_V\u00f6ller_1804.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikipedia<\/a>.<br \/>\n*Jakob Matham (1571\u20131631): Gula (Die V\u00f6llerei), Kupferstich um 1600. <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Datei:Tods\u00fcnden_(Goltzius)_G_0334_III_Gula.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Anthrowiki<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fasten &amp; Fressen, das sind die beiden Eckpunkte beim Essen. 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