{"id":1766,"date":"2023-12-12T11:48:08","date_gmt":"2023-12-12T10:48:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.artfood.at\/?p=1766"},"modified":"2023-12-12T11:48:08","modified_gmt":"2023-12-12T10:48:08","slug":"tee-morgenbier-soziale-freiheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2023\/12\/12\/tee-morgenbier-soziale-freiheiten\/","title":{"rendered":"Tee, Morgenbier &#038; soziale Freiheiten"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber meine Begeisterung f\u00fcr Tee habe ich hier ja bereits geschrieben. Tee hat so eine lange Geschichte, Tradition und kulturelle, manchmal auch philosophische Bedeutung. Umso erstaunlicher, dass er in der westlichen bildenden Kunst quasi keine Rolle spielt \u2013 und das nicht einmal bei den so tee-begeisterten Briten!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1768\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"391\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 391px) 100vw, 391px\" \/><\/p>\n<p>Wie fing das mit dem Tee bei den Briten eigentlich an? Mit den Portugiesen: diese importierten bereits um das Jahr 1580 Tee von ihrer Handelsniederlassung in Macau nach Lissabon, sie d\u00fcrften also so ziemlich die ersten Teetrinker Europas gewesen sein. Die n\u00e4chsten Importeure waren die Holl\u00e4nder: die erste Schiffsladung mit chinesischem Tee in Holland ist f\u00fcr das Jahr 1610 in den B\u00fcchern vermerkt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1769\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/3-300x222.jpeg\" alt=\"\" width=\"368\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/3-300x222.jpeg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/3-1024x759.jpeg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/3-768x569.jpeg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/3.jpeg 1280w\" sizes=\"(max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/><\/p>\n<p>Und Mitte des 17. Jahrhunderts begannen schlie\u00dflich auch die Briten mit dem Teehandel. Die erste Ladung mit Tee der britischen Ostindiengesellschaft erreichte England im Jahr 1664. Bei der Entwicklung der mittlerweile so ber\u00fchmten englischen Teekultur spielte wiederum Portugal eine Rolle: 1662 wurde die portugiesische Prinzessin Katharina von Braganza mit dem englischen K\u00f6nig Karl II. verheiratet. Sie sorgte daf\u00fcr, dass am englischen Hof die aus ihrer Heimat bekannte Teestunde eingef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich war Tee in England auch schon vorher verf\u00fcgbar \u2013 allerdings war er so teuer und luxuri\u00f6s, dass er dem Adel und der sehr wohlhabenden Gesellschaft vorbehalten war. Er war Ausdruck einer vornehmen Gesinnung bzw. vor allem als Geschenk f\u00fcr \u201eF\u00fcrsten und Adlige\u201c \u00fcblich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1770\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/4-300x259.jpeg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/4-300x259.jpeg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/4-1024x885.jpeg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/4-768x664.jpeg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/4.jpeg 1280w\" sizes=\"(max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Das neue Getr\u00e4nk wurde aber nicht bedingungslos gutgehei\u00dfen, im Gegenteil, lange Zeit wurde kr\u00e4ftig \u00fcber die neuen Gewohnheiten gel\u00e4stert: \u201eWenn ich morgens ins Haus eines Freundes kam, wurde ich gefragt, ob ich schon mein Morgenbier gehabt h\u00e4tte. Jetzt werde ich gefragt, ob ich schon Tee getrunken h\u00e4tte. Und anstelle des gro\u00dfen Bechers mit starkem Ale &amp; Toast, und danach ein Schluck von gutem, gesundem schottischem Schnaps, wird nun der Teekessel aufs Feuer gestellt\u201c, echauffierte sich noch 1729 der schottische Schriftsteller Mackintosh of Borlum.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1771\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/5-300x255.jpg\" alt=\"\" width=\"334\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/5-300x255.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/5-1024x869.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/5-768x652.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/5.jpg 1072w\" sizes=\"(max-width: 334px) 100vw, 334px\" \/><\/p>\n<p>Dieses Bild aus dem Jahr 1720 zeigt eine typische Teezeremonie dieser Zeit in einem gehobenen englischen Haushalt: die Familie und ihre G\u00e4ste sind repr\u00e4sentativ um den Teetisch versammelt, zartes blau-wei\u00dfes Porzellan steht bereit, vor der Dame des Hauses ist die wertvolle Blechdose mit den Teebl\u00e4ttern platziert, ein gelangweiltes Dienstm\u00e4dchen schenkt aus eine silbernen Teekanne ein.<\/p>\n<p>Nicht nur der Tee selbst war zun\u00e4chst sehr teuer, sondern auch die damit verbundenen Utensilien wie feines Porzellan, gl\u00e4nzende Silberkannen, spezielle M\u00f6bel wie Teetische aus exotischem Mahagoniholz oder pr\u00e4chtige Gef\u00e4\u00dfe f\u00fcr die Aufbewahrung der kostbaren Teebl\u00e4tter.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1767\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/1-1-2-300x216.jpeg\" alt=\"\" width=\"361\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/1-1-2-300x216.jpeg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/1-1-2-768x552.jpeg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/1-1-2.jpeg 974w\" sizes=\"(max-width: 361px) 100vw, 361px\" \/><\/p>\n<p>Es dauerte daher seine Zeit, bis sich Tee in allen sozialen Schichten ausgebreitet hatte. Im Jahr 1744 aber konnte auch schon \u201eder armseligste Arbeiter an den Kauf von Tee denken\u201c. Und dieser verdr\u00e4ngte letztlich Tee in England auch fast g\u00e4nzlich das selbstgebraute Bier.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung hatte mehrere Ursachen. Bis zur fr\u00fchen Neuzeit basierten alle in Europa verbreiteten Getr\u00e4nke auf Alkohol. Quer durch alle gesellschaftlichen Schichten wurde Alkohol in irgendeiner Form zu jeder Tages- und Nachtzeit konsumiert, vom Morgenbier \u00fcber die mitt\u00e4gliche Biersuppe bis hin zum Abendtrunk. W\u00e4hrend man in den s\u00fcdlichen Gefilden mehr auf Wein setzte, war im Norden \u2013 und damit auch auf den britischen Inseln \u2013 Bier das am meisten verbreitete Alltagsgetr\u00e4nk.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1772\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/7-272x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"272\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/7-272x300.jpeg 272w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/7-930x1024.jpeg 930w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/7-768x846.jpeg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/7.jpeg 1146w\" sizes=\"(max-width: 272px) 100vw, 272px\" \/><\/p>\n<p>Tee bot also eine ernsthafte und wichtige Alternative zu Bier, Wein und Schnaps. Ein weiterer Vorteil war, dass das Wasser zu seiner Zubereitung gekocht werden musste. Wasser war damals hygienisch \u00e4u\u00dferst bedenklich und niemand w\u00e4re auf die Idee gekommen, dieses als Getr\u00e4nk zu verwenden.<\/p>\n<p><strong>Radikaler feministischer Akt<br \/>\n<\/strong>Aber Tee bewirkte noch viel mehr: er entfaltete ungeahntes revolution\u00e4res Potential. Tasha Marks, britische zeitgen\u00f6ssische K\u00fcnstlerin sowie Lebensmittelhistorikerin, pl\u00e4diert daf\u00fcr, den <em>Afternoon Tea<\/em> als \u2018a radical feminist act\u2019 zu sehen.<\/p>\n<p>Denn ab dem beginnenden 18. Jahrhundert \u00fcbernahmen urbane, nicht berufst\u00e4tige Frauen daheim schrittweise die Verantwortung f\u00fcr die Teezeremonie. Sie begannen, eigene private Teerunden zu organisieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1773\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8-211x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"341\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8-211x300.jpeg 211w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8-721x1024.jpeg 721w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8-768x1091.jpeg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8.jpeg 901w\" sizes=\"(max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/p>\n<p>Und so er\u00f6ffneten sich bis ins 19. Jahrhundert hinein f\u00fcr Frauen komplett neue soziale Freiheiten. Denn die Tradition des <em>Afternoon Tea<\/em> erm\u00f6glichte es ihnen, innerhalb ihres Zuhauses Frauen und M\u00e4nner zu empfangen, ohne dass der Ehemann selbst anwesend sein musste. Sie konnten nun vermehrt ihre eigenen sozialen Netzwerke entwickeln und pflegen.<\/p>\n<p>Die privaten Teerunden waren derjenige Ort, an dem Frauen auch diskursiv im Mittelpunkt stehen konnten, sie konnten in der relativen Freiheit ihres privaten Heims vergleichsweise ungezwungen Gedanken \u00e4u\u00dfern, im Gespr\u00e4ch Ideen austauschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1774\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/9-300x188.jpeg\" alt=\"\" width=\"397\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/9-300x188.jpeg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/9-1024x642.jpeg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/9-768x482.jpeg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/9.jpeg 1280w\" sizes=\"(max-width: 397px) 100vw, 397px\" \/><\/p>\n<p>Langsam \u00e4nderten sich Gewohnheiten und Einstellungen: das strenge Korsett an Verhaltensweisen wurde nach und nach auch w\u00f6rtlich abgelegt. Denn f\u00fcr diese privaten Zusammenk\u00fcnfte entwickelte sich mit der Zeit eine eigene, skandal\u00f6s legere Mode. Diese erm\u00f6glichte es den Frauen, die einschn\u00fcrenden Mieder aus Fischbein \u2013 gemeinsam mit einigen sozialen Konventionen \u2013 zumindest in den eigenen vier W\u00e4nden allm\u00e4hlich abzulegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1775\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/10-300x290.jpeg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"305\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/10-300x290.jpeg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/10.jpeg 684w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/p>\n<p>Oh my God! Ein paar Tonnen Teebl\u00e4tter aus dem fernen China\u2026 Wer h\u00e4tte gedacht, dass Tee in der britischen Gesellschaft emanzipatorisches Potential entfalten w\u00fcrde? Und einen Krieg ausl\u00f6sen? Denn die Tee-Steuer der Briten f\u00fcr die Amerikaner gilt vielen als Ausl\u00f6ser des amerikanischen Unabh\u00e4ngigkeitskriegs \u2026 aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Genauso wie Karawanentee. \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #eb684b;\">ArtFood: Essen mit Kunst.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">PS: Hier kann man einem Liveticker zusehen: \u201eCups of tea consumed in UK so far today\u201c, <a href=\"https:\/\/www.tea.co.uk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">United Kingdom Tea Council<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Infos &amp; Quellen<\/strong><\/p>\n<p>Bilder:<br \/>\n*Titelbild: Jean \u00c9tienne Liotard: Tee-Set, um 1781-83. <a href=\"https:\/\/www.meisterdrucke.at\/kunstdrucke\/Jean-\u00c9tienne-Liotard\/752449\/Tea-Set%2C-1781-%26amp%3B-ndash%3B-1783.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meisterdrucke<\/a>.<br \/>\n*Teelandschaft: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/teebl\u00e4tter-tee-plantage-h\u00fcgel-139617\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Syahir Hakim<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Britische Ostindiengesellschaft, Sale Room London. <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/East_India_House#\/media\/File:Microcosm_of_London_Plate_045_-_India_House,_the_Sale_Room.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>.<br \/>\n*John Bowles: The Tea Table, ca. 1710. <a href=\"https:\/\/www.britishmuseum.org\/collection\/image\/354008001\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The British Museum<\/a>.\u00a0The image will be released to you under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0) license.<br \/>\n*Joseph van Aken: An English Family at Tea, ca. 1720. <a href=\"https:\/\/www.tate.org.uk\/art\/artworks\/van-aken-an-english-family-at-tea-n04500\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tate Gallery<\/a>.<br \/>\n*Jean \u00c9tienne Liotard: Tee-Set, um 1781-83. <a href=\"https:\/\/www.meisterdrucke.at\/kunstdrucke\/Jean-\u00c9tienne-Liotard\/752449\/Tea-Set%2C-1781-%26amp%3B-ndash%3B-1783.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meisterdrucke<\/a>.<br \/>\n*Teekanne zum diamantenen Jubil\u00e4um von K\u00f6nigin Victoria: Gans G. Adrian, Rolf L. Temming, Abend Voller: Das Teebuch, C. J. Bucher Verlag 1989, S.77.<br \/>\n*Richard Houston (after Philippe Mercier, published by Robert Sayer): Young woman with tea, ca. 1750. <a href=\"https:\/\/www.britishmuseum.org\/collection\/image\/951278001\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The British Museum<\/a>.\u00a0The image will be released to you under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0) license.<br \/>\n*After George Du Maurier, illustration to London Society, II, 1862: A crowded afternoon tea-party, 1862. <a href=\"https:\/\/www.britishmuseum.org\/collection\/object\/P_1922-0410-51\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The British Museum<\/a>.\u00a0The image will be released to you under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0) license.<br \/>\n*An afternoon Tea, 1901. <a href=\"http:\/\/ieg-ego.eu\/de\/threads\/hintergruende\/essen-und-trinken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europ\u00e4ische Geschichte Online<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber meine Begeisterung f\u00fcr Tee habe ich hier ja bereits geschrieben. 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