{"id":1827,"date":"2024-01-23T13:17:38","date_gmt":"2024-01-23T12:17:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.artfood.at\/?p=1827"},"modified":"2024-01-24T11:12:07","modified_gmt":"2024-01-24T10:12:07","slug":"weil-dieser-rausch-keinem-anderen-gleicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2024\/01\/23\/weil-dieser-rausch-keinem-anderen-gleicht\/","title":{"rendered":"Weil dieser Rausch keinem anderen gleicht"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Wie gesagt (im letzten Posting hier): das Beste an Austern ist der Champagner! Warum und wie man diesen genie\u00dft bzw. wie man sich stilvoll betrinkt, erz\u00e4hlt die belgische Schriftstellerin Am\u00e9lie Nothomb in ihrem wunderbar leichtf\u00fc\u00dfigen, schr\u00e4gen Roman \u201eDie Kunst Champagner zu trinken\u201c.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1828 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"336\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2-754x566.jpg 754w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2-377x283.jpg 377w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 336px) 100vw, 336px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es gibt viele ber\u00fchmte und oft zitierte erste S\u00e4tze in Romanen \u2013 aber dieser hier z\u00e4hlt sicher zu den Vielversprechendsten: \u201eEinen Rausch sollte man nicht improvisieren.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und es folgen weitere philosophische, ja poetische Betrachtungen zum Trinken: \u201eSich zu betrinken ist eine Kunst, die Talent und Sorgfalt erfordert.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eNichts macht mich trauriger als Menschen, die vor der Verkostung eines gro\u00dfen Weins `einen Happen essen\u00b4 wollen: Das ist eine Beleidigung des Essens und noch viel mehr des Getr\u00e4nks. \u2026Beim Trinken den Rausch vermeiden zu wollen, ist ebenso kl\u00e4glich, wie sich beim H\u00f6ren sakraler Musik gegen das Gef\u00fchl des Erhabenen zu sperren.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1829 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/3-300x150.jpg\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/3-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/3-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/3-768x384.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/3.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eJahrelang habe ich getrunken wie alle anderen auch, mehr oder weniger harte Sachen, was halt der Abend so hergab.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Ich-Erz\u00e4hlerin des Romans, eine Schriftstellerin, will sich diesbez\u00fcglich aber weiterentwickeln. Also startet sie ein Experiment: sie fastet f\u00fcr sechsunddrei\u00dfig Stunden \u2013 und bricht ihr Fasten dann mit <em>Veuve-Clicquot<\/em>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eBeim ersten Schluck wusste ich, dass ich recht gehabt hatte: Noch nie hatte mir Champagner so k\u00f6stlich geschmeckt.\u201c Sie trinkt weiter, f\u00fchlt sich wie in einem h\u00f6heren Bewusstseinszustand, wie in Trance, schlie\u00dflich stellen sich Visionen ein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1830\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/4-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/4-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/4-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/4.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eGold, Silber und Edelsteine glitzerten und klirrten, ein schl\u00e4ngelndes Geschmeide, das auf mich zu kroch.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eBeim n\u00e4chsten Glas begriff ich, dass das Getr\u00e4nk ihm wesensverwandte Visionen hervorrief: das Gold seines Kleids war in die Armreife gegossen, die Bl\u00e4schen in die Diamanten. Und der K\u00fchle des Silbers entsprach die K\u00e4lte des Schlucks.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1804\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/11-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"335\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/11-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/11-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/11-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/11-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/11.jpeg 1920w\" sizes=\"(max-width: 335px) 100vw, 335px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWarum Champagner? Weil dieser Rausch keinem anderen gleicht. Jedes alkoholische Getr\u00e4nk hat seine besondere Schlagkraft; Champagner ist das einzige, das keine ordin\u00e4ren Metaphern hervorruft. Er erhebt die Seele in einen Zustand \u2026 Champagner macht liebensw\u00fcrdig und selbstlos, verleiht Leichtigkeit und Tiefe, steigert die Liebe und verleiht deren Verlust Eleganz.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und auch am n\u00e4chsten Tag, nachdem sie eine Flasche geleert hatte, ist alles herrlich leicht: \u201eBeim Auftauchen versp\u00fcrte eine neue Lust. Als w\u00e4re ich in Zucker kandiert \u2026 mein Geist schwamm buchst\u00e4blich in Ideen.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1832 \" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/6-1-e1706011445226-300x232.jpg\" alt=\"\" width=\"352\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/6-1-e1706011445226-300x232.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/6-1-e1706011445226-1024x790.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/6-1-e1706011445226-768x593.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/6-1-e1706011445226.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 352px) 100vw, 352px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun will sie diese Erfahrungen mit jemanden teilen: \u201e\u2026 fehlte zur Vollkommenheit dieses Zustands nur eines: jemand, mit dem ich ihn teilen konnte. \u2026 Mir fehlt ein Saufkumpan oder eine -kumpanin\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da sie erst unl\u00e4ngst nach Paris gezogen war, hatte sie noch keinen Freundeskreis. Aber sie ist zuversichtlich: \u201eIn der Lichterstadt muss es jemanden geben, mit dem man Licht trinken kann.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und tats\u00e4chlich: im Rahmen einer Signierstunde in einer Buchhandlung lernt sie P\u00e9tronille Fento kennen \u2013 Studentin der elisabethanischen Literatur und k\u00fcnftige Schriftstellerin.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1833\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/7-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"379\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/7-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/7-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/7-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/7.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 379px) 100vw, 379px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Caf\u00e9 <em>Gymnase<\/em> \u2013 \u201eder Archetyp eines Pariser Bistros\u201c \u2013 trinken sie schlie\u00dflich ihre erste Flasche Champagner miteinander, einen gut gek\u00fchlten <em>Brut<\/em> von <em>Roederer<\/em>, der <em>Crystal<\/em> ist leider grad aus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und P\u00e9tronille teilt ihre Begeisterung f\u00fcr Champagner. \u201eNeben zahllosen anderen Annehmlichkeiten hat der Champagner die Gabe, mich zu tr\u00f6sten. Und selbst wenn mir nicht klar ist, weshalb ich Trost brauche, der Champagner wei\u00df es bestimmt.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWie leerten gemeinsam unsere Gl\u00e4ser und teilten unsere Entt\u00e4uschungen.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-1834\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/8-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"367\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/8-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/8-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/8-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/8.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 367px) 100vw, 367px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach einer l\u00e4ngeren Pause treffen die beiden einander wieder \u2013 und dann folgt eine Champagner-Verkostung im Ritz, die etwas aus dem Ruder l\u00e4uft, ein Besuch bei Vivienne Westwood, der dazu f\u00fchrt, dass die Erz\u00e4hlerin mit Westwoods Hund Gassi gehen muss, eine gemeinsame Flasche <em>Taitinger<\/em> in der Bahnhofskneipe in Paris, Champagner trinkendes Skifahren, Silvester bei P\u00e9tronilles Eltern und der kommunistischen Ortsgruppe in Antony und vieles mehr.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Story geht dann herrlich schr\u00e4g zu Ende \u2013 wie, das wird hier nat\u00fcrlich nicht verraten (auch wenn dies hier kein Literatur-Blog ist, sowas macht man einfach nicht.)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\"><span style=\"color: #eb684b;\"><strong>ArtFood: Essen mit Kunst.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">PS: Das erw\u00e4hnte Austern-Posting findet ihr hier: <a href=\"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2024\/01\/09\/das-froschaehnliche-tier-das-zwischen-seinen-schalen-hockt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das frosch\u00e4hnliche Tier, das zwischen seinen Schalen hockt<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Infos &amp; Quellen<br \/>\n<\/strong>* Am\u00e9lie Nothomb: Die Kunst Champagner zu trinken. Aus dem Franz\u00f6sischen von Brigitte Gro\u00dfe; Diogenes Verlag, 2017.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bilder:<br \/>\n*Titelbild:<a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/sektgl\u00e4ser-sekt-gl\u00e4ser-getr\u00e4nk-1940262\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Myriams-Fotos<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Korken &amp; Agraffe: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/sektkorken-champagner-korken-1356912\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">tocc<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Sekt-Gl\u00e4ser: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/trinken-sekt-champagner-glas-3615178\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">G.C.<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Sektglasst\u00e4nder: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/weinglas-sektglas-tasse-6395794\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sierra Shao<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Zwei Sektschalen: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/sektgl\u00e4ser-sekt-gl\u00e4ser-getr\u00e4nk-1940262\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Myriams-Fotos<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Gl\u00e4ser, Sektk\u00fchler: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/sekt-champagnerk\u00fchler-7424649\/\">Rosy<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Champagnerschalen: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/sekt-brille-neujahr-feier-5895464\/\">Anrita<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Sektgl\u00e4ser &amp; Flasche: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/sektgl\u00e4ser-sektflasche-sekt-4731532\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Myriams-Fotos<\/a>, Pixabay.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie gesagt (im letzten Posting hier): das Beste an Austern ist der Champagner! 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