{"id":966,"date":"2021-11-16T16:19:39","date_gmt":"2021-11-16T15:19:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.artfood.at\/?p=966"},"modified":"2024-10-01T14:13:04","modified_gmt":"2024-10-01T12:13:04","slug":"die-unvermeidlichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2021\/11\/16\/die-unvermeidlichen\/","title":{"rendered":"Die Unvermeidlichen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Wenn \u00fcber Essen in Kunst &amp; Kultur gesprochen oder geschrieben wird, werden sehr oft folgende zwei Beispiele erw\u00e4hnt: die Madeleines im Roman <em>Auf der Suche nach der verlorenen Zeit<\/em> von Marcel Proust sowie die<em>\u00a0Futuristische K\u00fcche <\/em>von Thomas Marinetti. Beide Konvolute werden aber selten wirklich g\u00e4nzlich gelesen oder analysiert.<\/p>\n<p>Das \u00e4ndert sich nun: \u00a0heute also mit den unvermeidlichen Madeleines. \ud83d\ude42 Auch ich hatte bis kurzem wenig Idee \u00fcber den Roman <em>Auf der Suche nach der verlorenen Zeit<\/em> \u2013 wobei, ich wei\u00df nicht, ob \u201eRoman\u201c die richtige Bezeichnung ist \u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-969\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/IMG_4098-300x266.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/IMG_4098-300x266.jpeg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/IMG_4098.jpeg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>Auf der Suche nach der verlorenen Zeit<\/em> ist ein siebenb\u00e4ndiges Werk von Valentin Louis Georges Eug\u00e8ne Marcel Proust, ver\u00f6ffentlicht in Etappen zwischen 1913 und 1927 und bezeichnet als \u201eliterarisches Universum, das nahezu alle philosophischen und psychologischen Fragen seiner Zeit behandelte oder vorwegnahm\u201c oder als \u201eeines der bedeutendsten erz\u00e4hlenden Werke des 20. Jahrhunderts.\u201c<\/p>\n<p>Auf rund 4.296 Seiten erinnert sich ein anonymer Ich-Erz\u00e4hler, der wahrscheinlich sehr viel mit dem realen Marcel Proust gemeinsam hat, an seine Kindheit und Jugend in einem kleinen franz\u00f6sischen Ort namens Combray. (Das ist jetzt etwas profan ausgedr\u00fcckt, aber das hier ist ja kein Literatur-Blog.)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-968\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Home-baked_madeleines-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Home-baked_madeleines-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Home-baked_madeleines-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Home-baked_madeleines-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Home-baked_madeleines-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Home-baked_madeleines-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Home-baked_madeleines-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Genauer gesagt: der Erz\u00e4hler <em>versucht<\/em> sich zu erinnern, allerdings lange Zeit vergeblich: \u201eSo kam es, dass ich lange Zeit, wenn ich nachts erwachte und mich wieder an Combray erinnerte, davon nichts als nur eine Art von erleuchtetem Mauerst\u00fcck sah\u201c. \u201eEs ist verlorene Liebesm\u00fch, dass wir versuchen, sie [<em>die Vergangenheit<\/em>] zu beschw\u00f6ren, alle Anstrengungen unseres Verstandes sind vergeblich.\u201c<\/p>\n<p>Auf Seite 67 kommt dann das s\u00fc\u00dfe, muschelf\u00f6rmige Geb\u00e4ck namens <em>Madeleine<\/em> ins Spiel. <em>Madeleines<\/em> waren in Frankreich schon seit dem sp\u00e4ten 18. Jahrhundert sehr beliebt, insbesondere bei Teegesellschaften. Zur Bezeichnung dieses Geb\u00e4ck kursieren nat\u00fcrlich mehrere Geschichten, durchgesetzt hat sich jene, wonach der Name an eine B\u00e4ckerin oder K\u00fcchenmagd am Hof des Herzogs von Lothringen erinnern soll.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-972\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Tee_und_Schmelzbr\u00f6tchen_1873-300x210.jpg\" alt=\"\" width=\"388\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Tee_und_Schmelzbr\u00f6tchen_1873-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Tee_und_Schmelzbr\u00f6tchen_1873-1024x715.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Tee_und_Schmelzbr\u00f6tchen_1873-768x537.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Tee_und_Schmelzbr\u00f6tchen_1873.jpg 1155w\" sizes=\"(max-width: 388px) 100vw, 388px\" \/><\/p>\n<p>Es ist also ein kalter Wintertag, der Erz\u00e4hler kommt nachhause, wo ihm seine Mutter vorschl\u00e4gt, entgegen seiner Gewohnheiten aufgrund der klirrenden K\u00e4lte ein wenig Tee zu trinken.<\/p>\n<p>\u201eSie lie\u00df einen dieser gedrungenen rundlichen Kuchen bringen, die \u201ePetite Madeleine\u201c genannt werden. Und bald f\u00fchrte ich \u2026 einen L\u00f6ffel Tee, in dem ich ein St\u00fcck Madeleine hatte aufweichen lassen, zu den Lippen. Und im gleichen Augenblick, in dem dieser Schluck, mit den Kr\u00fcmeln des Kuchens vermischt, meinen Gaumen ber\u00fchrte, fuhr ich zusammen, gebannt durch das Au\u00dfergew\u00f6hnliche, das sich in mir vollzog. Eine freudige Erregung hatte mich durchstr\u00f6mt \u2026 Ich sp\u00fcrte, dass sie mit dem Geschmack des Tees und des Kuchens verbunden war \u2026 Ich stelle die Tasse ab und wende mich meinem Geist zu.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-967\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/cup-g882d04e02_1920-300x184.jpg\" alt=\"\" width=\"381\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/cup-g882d04e02_1920-300x184.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/cup-g882d04e02_1920-1024x629.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/cup-g882d04e02_1920-768x472.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/cup-g882d04e02_1920-1536x944.jpg 1536w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/cup-g882d04e02_1920.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 381px) 100vw, 381px\" \/><\/p>\n<p>Dieser Geschmack, dieser Sinneseindruck hervorgerufen durch Geb\u00e4ck und Tee, weckt schlie\u00dflich jede Menge Erinnerungen und Assoziationen in ihm, eine ganze Welt er\u00f6ffnet sich durch den Genuss dieser S\u00fc\u00dfigkeit. Es beginnt mit der Erinnerung an seine Tante L\u00e9onie, die ihm als kleinem Jungen sonntagsmorgens in Combray ein St\u00fcck Madeleine angeboten hatte, \u201enachdem sie es in ihren Aufguss von Teebl\u00e4ttern oder Lindenbl\u00fcten getaucht hatte.\u201c<\/p>\n<p>Interessant, wie der Geschmack (nicht der Anblick!) eines so einfachen Geb\u00e4cks so eine F\u00fclle an Assoziationen, Erinnerungen, Gef\u00fchlen hervorrufen kann! Denn nun erinnert sich der Erz\u00e4hler auch an Nachbars Garten, an seine Jugendliebe, an die Seerosen, an die Stra\u00dfen und Menschen im Dorf, an die Fassade der Kirche, an die Wei\u00dfdornhecke, den Urlaub mit der Gro\u00dfmutter \u2026 \u2013 an so vieles, dass es f\u00fcr weitere 4.229 Seiten reicht.<img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-971\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f474d9e7_1920-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"331\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f474d9e7_1920-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f474d9e7_1920-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f474d9e7_1920-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f474d9e7_1920-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f474d9e7_1920-754x566.jpg 754w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f474d9e7_1920-377x283.jpg 377w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f474d9e7_1920.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 331px) 100vw, 331px\" \/><\/p>\n<p><strong>Die Erinnerung und ihr unzertrennlicher Gef\u00e4hrte, der Geschmack<br \/>\n<\/strong>Dieser Effekt, n\u00e4mlich das pl\u00f6tzliche Auftreten von Erinnerungen aufgrund eines Geschmacks oder Geruchs, wird mittlerweile auch ganz offiziell als <em>Madeleine-Effekt<\/em> oder <em>Proust-Effekt<\/em> bezeichnet. Es ist ein emotionales und unabsichtliches Erinnern, ausgel\u00f6st durch eine sinnliche Erfahrung wie Riechen oder Schmecken. In <em>Auf der Suche nach der verlorenen Zeit<\/em> steht diese sinnliche Erfahrung als \u201ewahre Empfindung\u201c im Gegensatz zum willentlichen Erinnern, \u201edie Erinnerung des Verstandes.\u201c Die \u201eAusk\u00fcnfte, die diese willentliche [Erinnerung] \u00fcber die Vergangenheit liefert\u201c, bewahren jedoch nichts von ihr, &#8222;sie sind wie tot&#8220;.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-970\" src=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f5e7eeff_1920-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"413\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f5e7eeff_1920-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f5e7eeff_1920-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f5e7eeff_1920-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f5e7eeff_1920-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.artfood.at\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/madeleine-g1f5e7eeff_1920.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 413px) 100vw, 413px\" \/><\/p>\n<p>G\u00e4nzlich anders ist das, wenn unsere Sinne ins Spiel kommen. Wer kennt das nicht? Ein Geschmack, der pl\u00f6tzlich an den letzten Urlaub am Meer erinnert oder etwas, das \u201ewie aus Oma\u00b4s K\u00fcche\u201c riecht. Wie ich in den <a href=\"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/about\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erl\u00e4uterungen<\/a> zu diesem Blog schon geschrieben habe, ist Essen eben sehr viel mehr als Nahrungsaufnahme, es kann beispielsweise auch Heimat, Erinnerung und Trost sein oder sogar mit Fragen der eigenen Identit\u00e4t verkn\u00fcpft sein.<\/p>\n<p>Und: \u201eGer\u00fcche wurden auch schon immer als Quelle der Inspiration genutzt\u201c erkl\u00e4rt das <em>Online-Enzyklop\u00e4die aus den Wissenschaften Psychologie und P\u00e4dagogik<\/em>, \u201ewof\u00fcr auch die Bedeutung des Wortes im Sinne vom Einatmen einer Situation spricht.\u201c Der Geruchssinn ist der unmittelbarste der menschlichen Sinne \u2013 und daher sind Ger\u00fcche die h\u00e4ufigsten, unmittelbarsten und hartn\u00e4ckigsten Ausl\u00f6sereize f\u00fcr unwillk\u00fcrliche Erinnerungen. Und so sind die Produkte des Verstands also jenen der sinnlichen Erfahrungen deutlich unterlegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #eb684b;\">ArtFood: Essen mit Kunst.<\/span><\/p>\n<p>PS: In <a href=\"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2020\/01\/07\/dem-manet-sein-spargel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Dem Manet sein Spargel<\/em>\u00a0<\/a> habe ich geschrieben: \u201e\u2026 Marcel Proust, in dessen Romanwerk <em>Auf der Suche nach der verlorenen Zeit<\/em> unter anderem \u00fcber dieses Spargelbild diskutiert wird.\u201c Also, wann immer es auf den restlichen 4.229 Seiten ausf\u00fchrlich ums Essen geht, werde ich hier wieder dar\u00fcber erz\u00e4hlen.<br \/>\nPPS: Mit dem <em>Futuristischen Essen<\/em> habe ich hier begonnen: <a href=\"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2022\/11\/01\/futuristische-kueche-1-wie-alles-begann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Futuristische K\u00fcche #1: Wie alles begann<\/a>.<br \/>\nPPPS: Bisher zum Roman <em>Auf der Suche nach der verlorenen Zeit<\/em> hier bei ArtFood erschienen: <a href=\"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2022\/04\/05\/dem-manet-und-dem-proust-sein-spargel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dem Manet und dem Proust sein Spargel<\/a>.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2023\/03\/21\/traubenkur-am-beauvais\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Traubenkur am Beauvais<\/a>. <a href=\"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/2024\/10\/01\/der-hyperboreische-schimmer-von-milch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der hyperboreische Schimmer von Milch<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Infos &amp; Quellen<br \/>\n<\/strong>*Zitate entnommen: Proust, Marcel: <em>Auf der Suche nach der verlorenen Zeit<\/em>; Gesamtausgabe, Neu\u00fcbersetzung Bernd-J\u00fcrgen Fischer, Reclam Verlag.<br \/>\n*<a href=\"https:\/\/lexikon.stangl.eu\/15875\/proust-effekt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Online-Enzyklop\u00e4die<\/a> aus den Wissenschaften Psychologie und P\u00e4dagogik.<br \/>\n*Wieso w\u00e4re die Madeleine fast ein Zwieback gewesen? <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WmqGFBAUETg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">YouTube<\/a> (4m 14s).<\/p>\n<p>Bilder:<br \/>\n*Titelbild: Albert Anker, <em>Tee und Schmelzbr\u00f6tchen,<\/em>\u00a01873. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albert_Anker#\/media\/Datei:Tee_und_Schmelzbr\u00f6tchen_1873.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikipedia<\/a>.<br \/>\n*Home baked Madeleines: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:Madeleines?uselang=de#\/media\/File:Home-baked_madeleines.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikimedia<\/a>, Public Domain.<br \/>\n*Madeleine &amp; Teeservice: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/coralinehausenblas-4924495\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hausenblas<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Madeleines &amp; Glasschale: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/la-fontaine-22289\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">La Fontaine<\/a>, Pixabay.<br \/>\n*Madeleines &amp; Backform: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/sweetmellowchill-8503012\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">SweetMellow<\/a>, Pixabay.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn \u00fcber Essen in Kunst &amp; Kultur gesprochen oder geschrieben wird, werden sehr oft folgende zwei Beispiele erw\u00e4hnt: die Madeleines im Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit von&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":972,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[34,19],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/966"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=966"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/966\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2077,"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/966\/revisions\/2077"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/972"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=966"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=966"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artfood.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=966"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}