Mein Schatzzz

*Geschichte wurde Legende – Legende wurde Mythos.
*
If by my life or death I can protect you, I will. You have my sword.
*
Fly, you fools!
*
I will not say do not weep, for not all tears are an evil.

Herr der Ringe? John R. R. Tolkien? Mittelerde? Der Eine Ring? Herr Frodo und der Schicksalsberg? Genialste Verfilmung von Peter Jackson? Wer von euch sich jetzt gar nicht auskennt, dem kann ich leider nicht ganz helfen… 😉

To make a long story veeery short
Die ganze Geschichte spielt in Mittelerde. Frodo Beutlin, ein Hobbit aus dem Auenland, kommt unbeabsichtigt in den Besitz eines Rings: das ist Der Eine Ring, mächtig und böse. Es muss nun verhindert werden, dass der Dunkle Herrscher Sauron sich dieses Rings bemächtigt. Daher bricht Herr Frodo gemeinsam mit dem etwas naiven, tollpatschigen Samweis Gamdschie auf, um den Ring sicher nach Bruchtal zu den Elben (nicht Elfen!) zu bringen. Dort kann der Ring aber nicht zerstört werden. Also bildet sich eine Gemeinschaft aus Neun Gefährten – diese macht sich auf den Weg nach Mordor, wo der böse Ring im Feuer des Schicksalsbergs vernichtet werden muss.

Es kommt, wie es kommen muss (sonst gehen sich keine 900 Seiten Roman bzw. neun Stunden Film-Trilogie aus): Herr Frodo und Sam werden von ihren Gefährten getrennt. Sie müssen fortan den schwierigen und ihnen unbekannten Weg zum Schicksalsberg quasi alleine bewältigen.


Lembas-Brot!
Und ihre einzige Nahrung in einer immer düsterer werdenden Welt ist: Lembas-Brot! Und da bin ich sehr froh darüber, denn somit gibt es einen Grund, hier bei ArtFood – Der etwas andere Foodblog auch über Herr der Ringe zu schreiben.

Also Lembas-Brot, auch Reise- oder Wege-Brot genannt: Es ist ein extrem nahrhaftes Brot, das mit nur einem einzigen Bissen für einen ganzen Tag satt macht. In Blätter von bestimmten Pflanzen eingewickelt, hält es sich besonders lange frisch. Außen ist es von einem sehr hellen Braun und innen cremig hell. Seine Konsistenz ist sehr knusprig, mehr wie Knäckebrot, nicht wie eine Semmel. Gebacken wird es aus einem Getreide ähnlich dem Weizen – wobei das Rezept natürlich strengstens geheim und von den Elben gehütet ist. Diese rücken das Lembas-Brot auch nur in sehr, sehr seltenen Fällen heraus. Insbesondere Menschen geraten durch Verzehr von zu viel Brot in Versuchung, sich nach der Unsterblichkeit der Elben zu sehnen – nicht gut!

Lembas wurde daher nur von der Königin gereicht und auch nur dann, wenn jemand auf eine lange Reise ging oder sein Leben in höchster Gefahr war. „Eat little at a time, and only at need. For these things are given to serve you when all else fails.“ Mit ein Grund, [Spoileralarm!] warum Frodo und Sam letztlich ihre Mission im Mordor´schen Schicksalsberg erfüllen können.

Bei ArtFood – Der etwas andere Foodblog zeige ich ja keine Rezepte, aber hier konnte ich wirklich nicht widerstehen: „On your journey through Middle earth one food can fill your stomach with one bite…“ (YouTube, 2m13s).

Und Mein Schatzzz, vulgo My Preciousss? Das ist sozusagen eine Art Spitznamen für den Einen Ring, um den sich letztlich die ganze Geschichte dreht.
Ein so fundamentaler Text wie Tolkiens berühmtestes Werk altert nicht. Auch fast 60 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung macht es Mut, sich dem Unglück entgegen zu stellen, und spricht von Freundschaft, Loyalität und den einfachen Dingen des Lebens, die glücklich machen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.


Infos & Quellen
*Wer jetzt aber wirklich mehr dazu wissen will: am besten die Bücher (Trilogie) lesen; erstmals erschienen 1954/55. Oder die Verfilmung von Peter Jackson anschauen. wiki Filmtrilogie.
*Für den Anfang: Der Herr der Ringe fandom-wiki.
*Mehr zum Lembas-Brot: Lembas.
*Schluss-Zitat entnommen aus: Thibaud Villanova, Maxime Léonard: Food Fiction; Christian Verlag 2016.

Bilder:
*Collage: Alice Schmatzberger.
*Foto Samweis Gamdschie mit Lembas-Brot: fandom-wiki.
*Lembas-Brot: Tolkienwelt.
*Der Eine Ring: wikipedia.

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